Squashspieler bringen schnelle Reaktionen, gutes Handgelenkgefühl und Erfahrung mit Wänden mit. Beim Wechsel zu Padel kann die vertraute Technik jedoch zu einer unpassenden Schlägerwahl führen.
Nicht zu schwer starten
Ein Padelschläger ist deutlich schwerer als ein Squashschläger. Wähle zunächst ein gut manövrierbares Modell, damit Arm und Schulter sich an die neue Belastung gewöhnen.
Kontrolle vor Handgelenkaktion
Im Squash wird der Ball oft mit viel Handgelenk beschleunigt. Beim Padel sind kompaktere Bewegungen und ein stabileres Handgelenk meist kontrollierter.
Form und Sweetspot
Ein runder oder tropfenförmiger Schläger mit großem Sweetspot hilft, die neue Treffhöhe und die langsamere Ballgeschwindigkeit zu erlernen.
Balance
Eine niedrige bis neutrale Balance passt gut zu schnellen Reaktionen am Netz. Ein stark kopflastiges Modell kann sich für ehemalige Squashspieler zunächst ungewohnt träge anfühlen.
Kern und Oberfläche
Ein mittelweicher Kern bietet Komfort und Feedback. Eine raue Oberfläche kann Slice unterstützen, sollte aber nicht dazu verleiten, nur aus dem Handgelenk zu spielen.
Fazit
Nutze deine Reaktionsstärke und dein Wandgefühl, aber gib dir Zeit für die andere Technik. Ein wendiger, kontrollierter Schläger ist meist der beste Übergang.
