Padel beginnt oft sofort mit schnellen Sprints, Drehungen und Überkopfschlägen. Ein gezieltes Warm-up erhöht Körpertemperatur und Beweglichkeit, bevor die Belastung steigt.
1. Kreislauf aktivieren
Starte mit drei bis fünf Minuten lockerem Laufen, Seitwärtsschritten und kleinen Richtungswechseln. Du solltest warm werden, aber nicht ermüden.
2. Gelenke mobilisieren
Bewege Sprunggelenke, Hüfte, Brustwirbelsäule, Schultern und Handgelenke kontrolliert durch ihren Bewegungsumfang. Vermeide aggressives Federn.
3. Dynamische Beinübungen
Nutze Ausfallschritte, Knieheben, Fersen zum Gesäß und kurze Seitwärtssprünge. Das bereitet Muskeln und Sehnen auf tiefe Bälle und schnelle Starts vor.
4. Schulter und Rumpf
Führe Armkreise, leichte Außenrotationen und kontrollierte Rumpfdrehungen aus. Beginne Überkopfbewegungen ohne Ball und steigere den Umfang langsam.
5. Padel-spezifisch einspielen
Spiele zuerst langsam durch die Mitte, dann Volleys, Lobs und lockere Bandejas. Harte Smashes gehören ans Ende des Einspielens.
Fazit
Ein gutes Warm-up dauert etwa zehn Minuten und passt zur Intensität des Matches. Bei Schmerzen solltest du nicht „durchwärmen“, sondern die Ursache klären.
